GRÜNDUNG
Ruanda, das afrikanische
Partnerland von Rheinland-Pfalz, gehört zu den ärmsten
Regionen des " schwarzen Kontinents ". Deshalb sind
alle Anstrengungen der zahlreichen landesweiten Hilfsorganisationen
für die " Hilfe zur Selbsthilfe " so wichtig.
Am 18. Januar 2005 begründete sich auch in Hachenburg
im Westerwald ein Verein, der ohne bürokratische Umwege
schnelle Hilfe und Unterstützung anstrebt. Kurz nach
der Gründung haben sich bereits erste Erfolge abgezeichnet.
Durch unverzügliche und tatkräftige Unterstützung
des Orts-und Verbandsbürgermeisters Peter Klöckner
sowie der bereits 63 Vereinsmitglieder konnten schon zwei
Monate nach der Gründung des Vereins die ersten Hilfsgüter
auf den Weg in den Süden Ruandas, in die Region Save
verbracht werden. Eine Fülle von Aktivitäten soll
den neuen Verein bekannt machen, damit genug Spenden eingehen,
um alle Vorhaben verwirklichen zu können.
Nach
einem Besuch Vorort erkannte der Vorsitzende Dr. Henning Bläsig
die dringende Notwendigkeit zur Hilfe und legte sein gesamtes
Engagement in dieser Aufgabe.
Hierdurch konnte erreicht werden, dass der Verein auch von
der Stadt und Verbandsgemeinde Hachenburg finanziell unterstützt
wird, um die dringend notwendige Sanierung einer Schule in
Ruanda mit einer Spende in Höhe von 10.000 € voranzutreiben.
Den Rest der 40.000 € teuren Maßnahme übernimmt
das Land Rheinland-Pfalz.
Ein weiteres Hauptanliegen der Hilfe aus Hachenburg ist in
der Förderung des Gesundheitswesens zu sehen. Medizinische
Geräte zur Geburtshilfe und ein Stromgenerator sind bereits
auf den Weg gebracht worden.
Ein ganz besonderes Augenmerk legte Dr. Bläsig auf die
qualifizierte Ausbildung von medizinischen Fachkräften
Vorort. So ermöglicht der Hilfsverein aus Hachenburg
die Ausbildung von zwei Krankenschwestern zu Geburtshelferinnen.
" Jeden Euro, den wir investieren, kommt auch richtig
an " versicherte Dr. Bläsig
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